Osteopathie

Traditionell wird die Osteopathie in drei Teilbereiche untergliedert.

Die Parietale Osteopathie

Grundlage ist die Behandlung von Knochen, Muskeln, Gelenke und Bindegewebe (Haltungs-und Bewegunsapparat).

Die Viscerale Osteopathie

Umfasst alle Organstrukturen wie z.B. Herz, Lunge, Gefäße, Innereien. Behandelt werden diese im Bezug zu Ihren faszialen Logen und Positionierung im Körper.

Die Craniosacrale Osteopathie

Stellt eine funktionelle und strukturelle Verbindung zwischen Schädel und Becken her. Im Fokus stehen vor allem die Verbindungen der Schädelknochen untereinander (Suturen), Viscoelastizität der Hirn-und Rückenmarkshäute, Beweglichkeit des Kreuzbeins, sowie der Bewegungsmechanismus dieser Strukturen.

Osteopathie beschränkt sich nicht auf die Behandlung einzelner Symptome, sondern sieht immer den Menschen als Ganzes. Behandelt werden daher auch keine Krankheiten, sondern Menschen. Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, Indikationen für die Osteopathie anzugeben. Die Beseitigung von Symptomen ist nicht Ziel der Behandlung, sondern nur ein Ergebnis der Auflösung von Einschränkungen osteopathischer Dysfunktionen jeder Art.

Wie erfolgt eine osteopathische Behandlung ?

 Die Feststellung einer Dysfunktion setzt eine lange und intensive Ausbildung des Tastsinns voraus. Die osteopathische Behandlung erfolgt mit spezifischen, ausschließlich manuellen Techniken, die in einer mindestens vierjährigen Weiterbildung vermittelt werden. Ziel der Behandlung ist es, durch Verbesserung der Beweglichkeit der betroffenen Struktur, dem Körper dabei zu unterstützen, sich selbst auf natürliche Art und Weise ins Gleichgewicht zu bringen.

Bevor eine osteopathische Behandlung begonnen wird, ist es häufig indiziert, eine einhergehende schulmedizinische Diagnostik voranzustellen. Auch Befunde aus früheren medizinischen Untersuchungen sind hilfreich. Die Osteopathie ergänzt in vielen Fällen die klassische Schulmedizin, ersetzt diese aber nicht.

Der genaue Verlauf der Behandlungen wird auf Sie speziell abgestimmt und dauert in der Regel 45-50 Minuten. Häufig therapieren wir in Behandlungsabständen von zwei bis sechs Wochen.

Preisinformation

Von den Dachverbänden der Osteopathie werden Sätze zwischen 80,00 € und 120,00 € empfohlen, je nach Erstattungsvoraussetzung (Selbstzahler / private Krankenkasse). Unser Honorar richtet sich nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH), welche in der Regel von den privaten Krankenkassen erstattet werden.

Einige gesetzliche Krankenkassen erstatten seit Anfang 2012 einen Teil der Kosten für eine osteopathische Behandlung. Für weitere Details, informieren Sie sich bei Ihrer Versicherung oder unter folgendem Link:
Kostenerstattung Osteopathie